04.03.2011
Biokraftstoff E10
Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) beanstandet die Art und Weise, wie der neue E10-Sprit derzeit eingeführt wird. Gebhart macht dafür die Mineralölwirtschaft verantwortlich. „Viele Leute sind verunsichert und verwirrt. In vielen Gesprächen in den letzten Tagen haben mich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Südpfalz auf Probleme, die sie derzeit beim Tanken haben, aufmerksam gemacht“, so Gebhart. Ein Problem sieht der Abgeordnete darin, dass die Konzerne ihrer Informationspflicht nur unzureichend nachkommen.
Es ist gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben, dass Anbieter von E10 auch eine Bestandsschutzsorte für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, anbieten müssen. Problematisch ist, dass scheinbar etliche Anbieter lediglich höherwertiges und teureres Super plus (E5) als Bestandsschutzsorte anbieten und nicht mehr das bisherige Super (E5).
Gebhart weist darauf hin, dass die Einführung von E10 auf einer europäischen Regelung basiert. Eine entsprechende deutsche Verordnung schafft die Voraussetzung, E10 in Deutschland anzubieten, eine Verpflichtung hierzu enthält die Verordnung für die Mineralölkonzerne aber nicht. Gebhart wird als Mitglied des Umweltausschusses in Berlin das Thema zur Sprache bringen.







