15.04.2011
Hagenbach-Variante stößt bei Minister auf Skepsis
„Die Hagenbach-Variante stößt bei mir auf Skepsis“, sagt Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer in Berlin auf die Frage hin, warum das Linienbestimmungsverfahren so viel Zeit in Anspruch nimmt. Die CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner und der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) freuen sich sehr, dass ihre Argumente gegen die Hagenbach-Variante beim Minister offenkundig auf fruchtbaren Boden fallen. Die Abgeordneten gehen daher davon aus, dass eine Ablehnung der Hagenbach-Variante durch den Bund wahrscheinlicher wird. Klöckner und Gebhart trafen sich in dieser Woche zu einem persönlichen Gespräch mit dem Minister in Berlin.
Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Martin Brandl lehnen Klöckner und Gebhart die Hagenbach-Variante ab. „Es wäre wichtig, wenn die SPD im Land endlich zur Vernunft käme und ihre Pläne zur Hagenbach-Variante aufgeben würde“, betonen die Abgeordneten gemeinsam. Klöckner, Gebhart und Brandl erläutern: „Die Hagenbach-Variante ist die denkbar schlechteste Lösung, weil sie eine erhebliche Belastung für die Menschen in der Region darstellt.“ Ebenfalls negativ zu bewerten ist ihrer Ansicht nach der vorgesehene teilweise Rückbau der B 9 und der K 19, der dazu führen würde, dass die Menschen in der Region Umwege fahren müssten. Stattdessen treten sie für einen verkehrssicheren Ausbau der vorhandenen B 9-Trasse ein.
Darüber hinaus hat sich Ramsauer im Gespräch auch zur zweiten Rheinbrücke bei Wörth geäußert: „In der Betrachtung der gesamten Region ist die zweite Rheinbrücke das wichtigste Projekt.“ Ramsauer, Klöckner und Gebhart erwarten, dass von den beteiligten Ländern durch das Planfeststellungsverfahren Baurecht geschaffen wird, nachdem der Bund das Projekt befürwortet hat. Klöckner, Gebhart und Brandl fordern zudem, dass die künftigen Landesregierungen von SPD und Grünen das Projekt zweite Rheinbrücke nicht in Frage stellen.







