03.08.2011

Thomas Gebhart: Laborgebäude muss gebaut werden

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) hat im Rahmen seiner Sommertour das Institut für Umweltwissenschaft der Universität Landau besucht, um sich vor Ort über dessen Arbeit zu informieren und sich mit der Institutsleitung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszutauschen. Der Abgeordnete unterstützt das Anliegen des Institutes für ein neues Laborgebäude, dessen Realisierung gefährdet scheint: „Die Fakultät benötigt dieses Laborgebäude, denn davon hängt eine erfolgreiche Zukunft des Institutes entscheidend ab“, so Gebhart.

 

Der Abgeordnete steht seit längerem im Kontakt mit der Universität und hat die Entwicklung der Universität interessiert verfolgt. Als Mitglied des Umweltausschusses des Bundestages zeigte sich Gebhart beeindruckt von der hervorragenden Arbeit, die das Institut leistet. Das Institut für Umweltwissenschaft hat einen Schwerpunkt auf interdisziplinäre, naturwissenschaftliche Forschung in der Umweltwissenschaft gelegt. „Das Institut deckt ein breites Spektrum in der Forschung ab und beschäftigt sich mit einem der zentralen Themenbereiche unserer Gesellschaft, der künftig sicherlich noch stärker an Bedeutung gewinnen wird“, so Gebhart. Zu Schwerpunkten zählen etwa die politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich überaus relevanten Themen wie die erneuerbaren Energien, die Nanotechnologie sowie der Klimawandel. „Von den Forschungsleistungen profitiert auch die Südpfalz,“ wie der Umweltpolitiker Gebhart betont. Auch in der Lehre leistet das Institut Vorbildliches, denn bei den Studiengängen liegt der Fokus auf den Naturwissenschaften, und das Institut bietet einen durchgängig englischsprachigen Master-Studiengang „Ecotoxicology“ an. „Diese Ausrichtung bzw. die Lehre im umweltwissenschaftlichen Studiengang sowie in der naturwissenschaftlichen Lehramtsausbildung ist einzigartig in Deutschland und daher überaus attraktiv für deutsche und internationale Studenten“, so der Abgeordnete weiter.

 

Zurzeit sind 6 Professoren und ca. 80 Mitarbeiter am Institut beschäftigt. Weitere Professuren sollen in Kürze besetzt werden, und die Mitarbeiterzahl könnte bis 2012 auf 120-150 anwachsen. Gebhart betont, dass ein größeres Laborgebäude „dringend notwendig ist, um die erfolgreiche Arbeit des Instituts in Forschung und Lehre weiterhin zu gewährleisten“. Der anerkannte Bedarf liegt bei 3500 qm, gegenwärtig können jedoch lediglich 1500 qm genutzt werden. Folglich leidet die Forschungs- und Lehrtätigkeit erheblich und ist nur unter großen Belastungen möglich. Ebenso können Geräte, die das Institut aus Mitteln des Konjunkturprogramms II des Bundes angeschafft hat, – gemessen an wissenschaftlichen Standards – gegenwärtig nicht optimal eingesetzt werden. Ein größeres Laborgebäude ist schließlich auch arbeitsmarktpolitisch von großer Bedeutung für die Region und spielt eine zentrale Rolle bei der Berufung von hervorragenden Wissenschaftlern. Das Laborgebäude war seit Dezember 2009 geplant und wurde seitens des Landes bislang in allen Schritten genehmigt. Im Januar 2010 hat das Institut einen Raumplan vorgelegt, der seitens der Landes auch begrüßt wurde. Seitdem sind die Planungen in vollem Gange, aber die Bewilligung für den Bau steht gegenwärtig noch aus. Das Institut ist ein überaus forschungsstarker Bereich der Universität und hat viele Drittmittel für Projekte eingeworben. In einem Brief an Ministerin Ahnen hat Gebhart deshalb auf die Notwendigkeit des Laborgebäudes hingewiesen und für eine zügige Realisierung plädiert.

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Der Bundestagsabgeordnete der Südpfalz Dr. Thomas Gebhart (CDU) lädt gemeinsam mit dem elsässischen Abgeordneten der Assemblée nationale

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