29.04.2011
Thomas Gebhart und Martin Brandl für Radweg für zweite Rheinbrücke
Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (beide CDU) setzen sich für den Bau eines Radweges auf der zweiten Rheinbrücke ein.
Wie Brandl von der Landesregierung erfahren hat, ist beim Bau der zweiten Rheinbrücke kein Radweg vorgesehen. Nach Auskunft des Bundes wurde ein solcher von Rheinland-Pfalz weder für erforderlich gehalten noch geplant. Nach Auskunft des Landesministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau wurde bestätigt, dass ein Radweg zwar nicht geplant und beantragt, jedoch die Bereitschaft zur Unterstützung eines gegebenenfalls von Baden-Württemberg beantragten Radweges deutlich gemacht worden.
Nachdem der Bund die Finanzierung eines vom Land Baden-Württemberg beantragten Radweges aufgrund geltender Grundsätze abgelehnt hat und ein Radweg auf der Kraftfahrstraße der Brücke nicht in Frage kommt, wäre der Bau eines baulich getrennten Radweges nur zu Lasten der Baulastträger für den Radweg möglich.
Gebhart und Brandl begrüßen ausdrücklich den Bau der zweiten Rheinbrücke als wichtigstes Infrastrukturprojekt für die Region, bedauern aber, dass bislang der Radweg nicht eingeplant wurde. Wie sie aus Gesprächen mit Bürgern und Rücksprachen mit den Verantwortlichen der Stadt Wörth erfahren haben, unterstützen viele die Planung eines Radweges auf der neuen Rheinbrücke.
„Eine letzte Möglichkeit für die Realisierung des Radwegs wird das Planfeststellungsverfahren sein“, so Gebhart und Brandl. Dieses bietet Fachbehörden und Kommunen noch einmal Gelegenheit, entsprechende Anregungen vorzutragen. Auch Brandl und Gebhart werden sich im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens noch einmal für den Bau des Radwegs stark machen und für seine Realisierung plädieren.







