12.05.2011
Thomas Gebhart und Martin Brandl zur zweiten Rheinbrücke: Rot-Grün lässt viele Fragen offen
Die beiden Wahlkreisabgeordneten Dr. Thomas Gebhart (MdB) und Martin Brandl (MdL, beide CDU) fordern mit Nachdruck die künftige rot-grüne und grün-rote Landesregierung von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auf, den Bau der zweiten Rheinbrücke bei Wörth auf keinen Fall in Frage zu stellen. „Wir brauchen unbedingt eine zweite Rheinbrücke“, so Brandl und Gebhart.
“Der Koalitionsvertrag der künftigen rheinland-pfälzischen rot-grünen Landesregierung lässt viele Fragen offen. Die vagen Formulierungen geben Anlass zur Sorge“, bemängeln die beiden Abgeordneten. Im Koalitionsvertrag ist lediglich festgeschrieben, dass „eine leistungsfähige Rheinquerung zwischen Wörth und Karlsruhe für notwendig“ gehalten wird und die „weiteren notwendigen Schritte…eng mit Baden-Württemberg“ abgestimmt werden. Brandl will mit einer Kleinen Anfrage klare Antworten von der Landesregierung erhalten. Noch mehr Fragen offen lässt der baden-württembergische Koalitionsvertrag.
Die Abgeordneten fordern von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zur zweiten Rheinbrücke in der Nordvariante. Diese sei bei den Planungen gegenüber anderen Trassenführungen als bestmögliche Variante hervorgegangen. Eine leistungsfähige Rheinquerung müsse auch eine Alternative im Fall einer längeren Sperrung, etwa infolge eines Unfalles, der vorhandenen Brücke gewährleisten. Die Brücke muss zudem spätestens dann fertig sein, wenn die Generalsanierung der bestehenden Brücke ansteht, um ein Verkehrschaos zu verhindern.
Eine Parallelbrücke, direkt neben der bestehenden, lehnen die CDU-Vertreter ab. Diese ist den Menschen vor Ort nicht zuzumuten. Eine Parallelbrücke wäre auch verkehrstechnisch wenig sinnvoll. Wichtig sei, dass im derzeitigen Planfeststellungsverfahren die Belange der betroffenen Menschen vor Ort berücksichtigt und aufgenommen werden, so Brandl und Gebhart.
„Der Bau der zweiten Brücke etwa 1,4 km nördlich von Wörth, der derzeit in der Planfeststellung ist, darf nicht leichtfertig aufgegeben und auch nicht unnötig verzögert werden“, so die Forderung Gebharts und Brandls. Werde der Bau nicht realisiert, gefährde dies auch Arbeitsplätze und Zukunftschancen in der ganzen Region. Für Tausende Pendler wäre dies unerträglich.







