Gebhart zur Reform der Hebammenausbildung

7. Juni 2019

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, bezeichnet das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung, das gestern Abend in 1. Lesung im Deutschen Bundestag beraten wurde, als wichtigen Schritt. Gebhart: „Wir machen den Hebammenberuf attraktiver. Wir modernisieren die Hebammenausbildung und entwickeln sie zukunftsgerecht weiter.“

Künftig ist für Hebammen ein duales Studium mit einem hohen praktischen Anteil vorgesehen. Das neue duale Hebammenstudium dauert mindestens sechs und höchstens acht Semester. Gebhart betont, dass die Reform der Ausbildung der Hebammen ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Versorgung der Schwangeren und Mütter mit Hebammen ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat zudem vor Kurzem ein Gutachten in Auftrag gegeben, um bessere Informationen zur Situation der stationären Geburtshilfe in Deutschland sowie zu den Ursachen für mögliche Versorgungsengpässe zu erhalten. Die Ergebnisse werden für den frühen Herbst erwartet. Auf dieser Grundlage sollen dann weitere Entscheidungen getroffen werden. Als Sofortmaßnahmen wurden im Terminservice- und Versorgungsgesetz bereits Regelungen für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Hebammen beschlossen; zudem kommt eine Hebammendatenbank. Um Frauen bei der Suche nach einer Hebamme zu unterstützen, ist der GKV-Spitzenverband nun verpflichtet, eine Hebammendatenbank zu führen. So kann für die Frauen eine effiziente Hebammensuche ermöglicht werden.

Der Gesetzesentwurf wurde nun zur Beratung an den federführenden Ausschuss überwiesen. Er bedarf der Zustimmung des Bundesrates. Das Gesetz soll Anfang Januar 2020 in Kraft treten

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