Engagement für unsere Modellflieger hat sich gelohnt

18.1.2017
 
Der Bundestagsabgeordnete der Südpfalz, Dr. Thomas Gebhart (CDU), begrüßt die Drohnen-Verordnung, die heute dem Bundeskabinett vorgelegt wurde. Gebhart hatte sich in den vergangenen Monaten dafür stark gemacht, dass bei dieser Regelung die Interessen des Flugmodellsports berücksichtigt werden. Dies ist nun gelungen. Bei einem Besuch verschiedener Flugmodellclubs der Südpfalz hatte sich Gebhart im vergangenen Sommer ausführlich über die Thematik informiert (siehe Rheinpfalz 8. August 2016). Der Abgeordnete hatte sich daraufhin in mehreren Gesprächen in Berlin für eine ausgewogene Regelung eingesetzt, die den Besonderheiten des Flugmodellsports Rechnung trägt. Dazu Gebhart:
 
„Wer sein Flugobjekt ausschließlich auf einem Modellfluggelände fliegen lässt, kann das weiterhin unverändert machen. Die neuen Regeln gelten nur außerhalb von Modellflugplätzen. Dies ist eine gute Nachricht für unsere Modellflugvereine auch in der Südpfalz. Erste Entwürfe zur Verordnung waren auf die heftige, aber vollkommen berechtigte Kritik unserer Modellflieger und ihrer Vereine gestoßen. Zu niedrige Flughöhen, zu strenge Nachweispflichten und weitere Punkte hätten den Modellflug in den Vereinen massiv beeinträchtigt.“
 
Durch beharrliches Bestehen auf Änderungen sei es aber gemeinsam mit den Modellflugvereinen gelungen, zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Gebhart: „Ich freue mich gemeinsam mit den vielen engagierten Modellfliegern und ihren Vereinen, dass sie ihr spannendes und interessantes Hobby weiterhin betreiben können.“
 
Gebhart zufolge sieht die Drohnen-Verordnung weitere sinnvolle Bestimmungen vor. Gebhart: „Es gibt mittlerweile 400.000 private Drohnen in Deutschland mit steigender Tendenz. Es ist völlig klar, dass der Gesetzgeber hier ordnend eingreifen muss. Somit ist es künftig grundsätzlich verboten, über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswegen oder An- und Abflugbereichen von Flugplätzen zu fliegen. Auch wird der Betrieb einer Drohne mit Kamera über Wohngrundstücken verboten. Damit schützen wir die Privatsphäre der Menschen.“
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