Gebhart im Gespräch mit den Kandeler Hebammen

Nach Bekanntwerden der Schließung der Geburtshilfe an der Asklepios-Klinik zum Ende des Monats hat der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) vor Ort nachgehakt. Die Schließung sei insbesondere wegen langanhaltender Personalengpässe notwendig geworden. Trotz intensiver Maßnahmen in den vergangenen Jahren war es nicht gelungen, interessierte Hebammen für die Festanstellung in der Geburtshilfe Kandel zu finden und somit freigewordene bzw. zusätzliche Hebammen-Stellen zu besetzen. Ein Grund dafür ist, dass sich viele Hebammen lieber für größere Kliniken oder Arbeitsbereiche außerhalb der Geburtshilfe entscheiden.

„Ich setze mich schon seit langem für die Belange der freiberuflichen Hebammen in der Südpfalz ein. Hier hat die Bundesregierung auf die Problematik mit der Haftpflicht-versicherung auch bereits reagiert und teilweise nachgebessert. Dennoch ist es mir wichtig, klarzustellen, dass die aktuelle Entscheidung der Asklepios-Klinik, die Geburtshilfe-Abteilung in Kandel zu schließen, nichts mit dieser Problematik zu tun hat, denn die Hebammen in Kandel waren nicht freiberuflich tätig, sondern in der Klinik angestellt“, so Gebhart.

„Ich habe auch bereits eine Gesprächsrunde mit den Kandeler Hebammen vereinbart, um mir ein genaues Bild von ihrer Situation zu verschaffen.“

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